Yuli


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Yuli: Biopic über den kubanischen Balletttänzer Carlos Acosta, der auf den Straßen von Havanna aufwuchs und zum Star des renommierten Royal Ballett in London wurde.

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Filmhandlung und Hintergrund

Yuli: Biopic über den kubanischen Balletttänzer Carlos Acosta, der auf den Straßen von Havanna aufwuchs und zum Star des renommierten Royal Ballett in London wurde.

Der junge Carlos Acosta (Edilson Manuel Olbera) wächst in Havanna in einem armen Umfeld auf. Sein Vater Pedro (Santiago Alfonso), Sohn einer Sklavin, arbeitet als Truck-Fahrer und erzieht den Sohn streng und auch mit Gewalt, die Mutter leidet an häufigen Krankheiten. Oft treibt sich Acosta auf der Straße herum. Von seinem Vater, der ihn immer nur Yuli nennt, wird der Junge jedoch gezwungen, die staatliche Ballettschule zu besuchen. Nur langsam erkennt auch der Junge, welches Talent in ihm steckt.

Von seiner Mentorin Chery (Laura De La Uz) bekommt der junge Balletttänzer schließlich ein Stipendium angeboten. Als Yuli (Keyvin Martínez) verlässt er seine Heimat und bereist er die Bühnen der Welt. Im Alter von 25 kommt er schließlich an das Royal Ballett in London. Carlos Acosta wird der erste schwarze Tänzer, der einen Romeo spielt. Er begeistert das Publikum. Doch sein Heimweh ist geblieben. Erst nach langen Jahren kommt Acosta (Carlos Acosta selbst) nach Kuba zurück.

„Yuli“ — Hintergründe

In der Welt des Balletts ist der Tänzer Carlos Acosta ein echter Superstar, ein Biopic über ist damit längst überfällig. Regisseurin Icíar Bollaín („El Olivo – Der Olivenbaum“) erzählt die inspirierende Erfolgsgeschichte als Mischung aus klassischem Biopic und Ballett-Performance. Dabei ist Carlos Acosta („New York, I Love You“) im Film natürlich selbst zu sehen, seine jüngeren Alter Egos werden von Edilson Manuel Olbera und Keyvin Martínez verkörpert. Sein Vater Pedro wird von Santiago Alfonso verkörpert, der selbst Tänzer und Choreograf ist.

Als Basis für das Biopic „Yuli“ dient das Drehbuch von Iciar Bollains Ehemann Paul Laverty („Ich, Daniel Blake“), der sich bei seiner Arbeit auf Acostas im Jahr 2008 erschienen Biografie „No Way Home – a Cuban Dancer’s Story“ stützen konnte. Acosta beschreibt darin seinen Werdegang und die schwere Jugend in Havanna. Auf dem San Sebastián International Film Festival 2018 wurde Script von Laverty mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet.

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